HIER sein 14.07.16 - 16.07.16

THE EXHIBITION ABOUT, WITHIN AND BEYOND URBAN THRESHOLDS. ONE ACTION. SIX PARTS 
LÜCKENFÜLLE, #MEIN ORT, RUNDER TISCH, TRACES OF ARRIVAL, CALL FOR CONNECTION, ARRIVING IN ARBEIT.                  

HIER SEIN umschreibt den komplexen Zustand nach dem Ankommen in einer Stadt. Was braucht es, um hier zu sein? Wohnung, Ausbildung, Arbeit. Aber auch städtische Orte sind elementar, Orte wo man sein kann, öffentliche Räume und Schwellen-Räume. Eine gewisse Vertrautheit mit der Stadt stellt sich langsam her, wenn man diese Räume kennt, auch wenn man sich erst mal nicht zugehörig fühlt. Zuhause ist immer noch wo anders. Das geht vielen Menschen so, die ihr Leben lang die Stadt ihrer Kindheit und Jugend als ihr Zuhause empfinden. Wieviel mehr mag das bei Menschen sein, die gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Aber man darf auch fremd in einer Stadt sein. Eine Stadtgesellschaft akzeptiert Fremde. Diese grundlegende Definition der Stadt des Soziologen Georg Simmel teilen wir und verteidigen wir. Aber gleichzeitig sind alle Menschen, die hier wohnen, auch Teil der Stadt. Sie leben hier in dieser Stadt, sie gehören dazu. Sie alle haben ein „Recht auf Stadt“. Diese elementare, schlichte Aussage, nun hier in der Stadt München zu sein, wird zum Programm: HIER SEIN

Donnerstag 14.07.16 - Samstag 16.07.16, München - sechs Standorte im öffentlichen Raum
Sechs sehr unterschiedlichen Projekte versammeln sich um ein Thema: HIER SEIN

Samstag 16.07.16, 17:00 Uhr, geführter Rundgang mit Prof. Sophie Wolfrum
Treffpunkt: Lückenfülle am Stiglmaierplatz

weitere Informationen auf der EINLADUNGSKARTE


Presseberichte über die Projekte "Lückenfülle & "Call for Connection":

Süddeutsche Zeitung: Zwischennutzung Mut zur Lücke

Abendzeitung: Unbebautes Grundstück: „Als hätten alle darauf gewartet“

münchen.de: Projekt "Lückenfülle" am Stiglmaierplatz gestartet 

tz:Zwischennutzung: Mut zur Lücke am Stiglmaierplatz

BR: Direkter Draht zu Flüchtlingen

Semesterprojekt Ins Gespräch kommen

 

 

The Good Life in the City - Conference, June 16th-18th 2016

We are looking forward to an exciting range of presentations covering quite diverse topics of current research in the field of urban studies. In seven panel sessions we will explore different approaches to the ‚Good life and the city‘: Urban ideals paralleled by conflicts, antagonisms and exclusions present and enact contrasting counter-images of the good urban dweller. Practices that planners and users envision, create and live as alternative models of city life. And mechanisms of the everyday and techniques of governing, which create the ‚ideal urban citizen‘.

A whole day, we’ll attend to workshops to discuss methodological issues. Stefan Wellgraf (Viadrina University, Frankfurt/O.) and Olga Reznikova (LMU Munich/Göttingen University) offer a workshop on ethnographic methods, Regan Koch (UCL London) geographical approaches to urban research and Alexa Färber (HafenCity Hamburg) insights into the use of Actor-Network Theory.

For further informations see: http://www.en.urbane-ethiken.uni-muenchen.de/conference_2016/index.html or download the conference program here: conference flyer

THE CITY AS ENGINE OF TOLERANCE Symposium am 24.05.2016 und Workshop am 25.05.2016

MÜNCHNER KAMMERSPIELE, TU MÜNCHEN UND GOETHE-INSTITUT VERHANDELN INTERNATIONALEPERSPEKTIVEN AUF MIGRATION

Mit dem Symposium „City as Engine of Tolerance“ eröffnen das Goethe-Institut, die TU München und die Münchner Kammerspiele am 24. Mai 2016 eine Debatte über die Rolle urbaner Räume bei der Ankunft und der Aufnahme von Geflüchteten und Migranten. Welche Chancen bieten Städte im Kontext von Flucht und Migration? Darüber diskutieren internationale Architektinnen, Stadtplaner, Künstlerinnen und Urbanisten aus China, Deutschland, Indien, Pakistan und Brasilien.

In der Stadtsoziologie gelten Städte spätestens seit Georg Simmel als „Toleranz-Maschinen“. Denn Urbanität ermöglicht es, fremd oder anders zu sein und etablierte Rollen zu verlassen. Welche Chancen bieten Städte für einen konstruktiven Umgang mit Flucht und Migration? Auf dem Symposium„City as Engine of Tolerance“ diskutieren am 24. Mai 2016 auf Einladung des Goethe-Instituts internationale Stadtplaner, Architektinnen, Urbanisten und Künstlerinnen über den Einfluss, den Städte als Orte der Toleranz und der Solidarität auf den Umgang mit Flucht und Migration ausüben können. Am Nachmittag findet im Vorhoelzer Forum der Technischen Universität Münchenein Symposium in englischer Sprache statt. Am Abend diskutieren dieExpertinnen darüber in den Münchner Kammerspielen.

Diskussionsteilnehmer:
Doreen Heng Liu, Architektin (Shenzhen)
Renato Cymbalista, Stadtplaner (São Paulo)
Tentative Collective, Künstlerkollektiv (Karachi)
Archi Debout, Bewegung von Architekten (Paris)
Sophie Wolfrum, Urbanistin (München)
Moderation: Amira El Ahl, Journalistin

Dienstag, 24. Mai 2016, 13 – 18 Uhr Technische Universität München, Vorhoelzer Forum
Symposium

Dienstag, 24. Mai 2016, 20 Uhr Münchner Kammerspiele, Kammer 3
Diskussion in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung
Eintritt: 9 EUR, erm. 5 EURKarten unter 089/233 966 00 und www.kammerspiele.de

Mittwoch, 25.05.2016 13h Technische Universität München, Vorhoelzer Forum
Workshop mit Tentative Collective

Einladungskarte

Münchner Kammerspiele

Sophie Wolfrum City as Engine of Tolerance

 

 

Ringvorlesung 2016 - Das gute und richtige Leben in der Stadt

Der Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung ist seit Anfang 2015 mit der DFG-geförderten Forschergruppe "Urbane Ethiken" assoziiert. Wir untersuchen mit interdisziplinären Ansätzen, wie in verschiedenen Städten weltweit die Frage "Wie soll man in der Stadt leben?" diskutiert, ausgehandelt und auch in Praktiken beantwortet wird.

Im Sommersemester 2016 organisiert die Forschergruppe eine Ringvorlesung zu Fragen des guten und richtigen Lebens in der Stadt. In Debatten und Konflikten über bezahlbaren innenstädtischen Wohnraum, ökologische Belange, Stellenwerte und Umgangsweisen mit historischer Bausubstanz oder urbane Protestbewegungen lassen sich in der jüngeren Vergangenheit die Tendenz feststellen, dass solche Problemlagen vermehrt als ethische Fragestellungen thematisiert werden. Stadtethische Projekte zielen sie nicht nur auf eine „gute Stadt“ ab, sondern in ihnen werden auch Konflikte über das „gute und richtige Leben in der Stadt“ sichtbar und verhandelt.

Vortragende Gäste sind Stephen J. Collier (New York), Alexander Bogner (Wien), Engin Isin (Milton Keynes), Heike Delitz (Bamberg), Irmhild Saake (München), Melissa Checker (New York), Christian Dimmer (Tokyo).

Die Vorträge finden jeweils von 18:00 bis 20:00 in Raum L 155 in der Oettingenstraße 67, 80538 München statt. Das Forschungskolloqium wird organisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität München. 

Weiterführende Informationen:
http://www.urbane-ethiken.uni-muenchen.de/ringvorlesung-2016/index.html

 

 

TUM University Foundation Fellowship (TUFF) was awarded to Dr. Giorgia Aquilar

The Fellowship finances her research for one year at the chair for urban design and regional planning – faculty for architecture.

Georgia Aquilar started the Fellowship at 01.03.2016.

The research-project of Giorgia Aquilar fits into the intersection of two Focus Areas of the Faculty of Architecture: Urban and Landscape Transformation: exploring spatial strategies which have the potential to intervene productively in the ongoing transformation of cities and landscapes, and Cultural Heritage, History and Criticism: exploring the historic and cultural dimension and the existent built environment which provides a key for contemporary intervention. Her previous engagement at the IUAV University of Venice through an agreement with UNESCO - title of the research: Heritage and the Contemporary City – is already in this field of research, which she wants to further develop at TUM and in the city of Munich under the title: Urban Heritage among Remembering, Recycling, and Reinvention.

UMZUG AUF ZEIT!

Unser Lehrstuhl zieht für die Dauer von gut einem Jahr um!
Wir befinden uns ab jetzt im Erdgeschoss. Sekretariat Raum 0367. Zu erreichen über den Innenhof und von der Luisenstraße Eingang VII.

Home not Shelter

Home not Shelter untersucht das Zusammenleben von Studierenden, Flüchtlingen und Migranten. Gefördert von der Hans Sauer Stiftung beteiligen sich:

Prof. Hans Drexler & Studierende der Jadehochschule Oldenburg

Prof. Jörg Friedrich & Studierende der Leibniz Universität Hannover

Prof. Ralf Pasel & Studierende der TU Berlin

Prof. Marina Döring-Williams + Gastprof. Alex.Hagner & Studierende der TU Wien

Prof. Sophie Wolfrum & Studierende der TU München fragen darüber hinaus nach: Einfach Wohnen Die Kluft zwischen bezahlbarem Wohnraum und den Angeboten des frei finanzierten Wohnungsmarkts wird immer größer. Zudem existiert eine äußerst heterogene Nachfrage, welche aus diversen Gründen, selbst zu geförderten Angeboten am Markt, keinen Zugang findet. Es bedarf innovativer rechtlicher, planerischer und gesellschaftlicher Konzepte, um für diese divergente Gruppe neue Angebote einfachen Wohnens in der Stadt zu schaffen. Im Rahmen der MCBW werden die Entwürfe präsentiert und weiter entwickelt.

Wann 20.02./19:00h – 24.02.2016

Wo  Impact Hub Munich Gotzinger Straße 8, 81371 München

Schlusskritik EINFACH WOHNEN

Die Präsentation der Masterprojekte EINFACH WOHNEN am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung  findet am 9. Februar im 3.Stock Treppenhaus Goldener Engel statt.

Gastkritiker sind Roman Wukounig, Landeshauptstadt München; Dr. Ralph Boch, Hans Sauer Stiftung; Ritz Ritzer, Bogevischs Büro und Daniel Oden, OBB.

https://www.stb.ar.tum.de/index.php?id=19

Wann
09.02.2016, 10h

Wo
Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung
TU München
Arcisstr. 21
80333 München

ARCHITEKTUR DER STADT

Besprechung der Neuerscheinung in der Süddeutschen Zeitung am 03.02.2016


Sophie Wolfrum & Alban Janson
ARCHITEKTUR DER STADT
Stuttgart 2016
ISBN 978-3-7828-1147-7  

Abschlussveranstaltung ISB // RESILIENZ

Die Baureferendare des Prüfungsjahrgang 2016 im interdisziplinären Seminar an der TU München präsentieren ihre Abschlussarbeiten am 28. Januar ab 17 Uhr im Amerikahaus.

mit Grußworten von:

Vorträge und Diskussion zu den Themen:

Wachstumsregion München
Wohnraum für Flüchtlinge
Mobilität für Landshut
Trockenheit in Nordbayern 

Eine Veranstaltung des Interdisziplinären Seminars für Baureferendare 2015/2016

Denkzeit - Wie Zusammen Leben?

Wachsende soziale Ungleichheiten, drohende ökologische Katastrophen, urbane Konfliktpotenziale und die Herausforderungen einer wachsenden kulturellen Vielfalt.

Darüber diskutieren:
Prof. Dr. Frank Adloff, Institut für Soziologie
Martin Wenger, Vorstandsmitglied, Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1
Univ.-Prof. Sophie Wolfrum, Lehrstuhl f. Städtebau und Regionalplanung, TUM
Moderation: Peter Cachola Schmal

Eine Veranstaltung der Bayerischen Architektenkammer vom 30. November 2015

Redaktion: Engel Bigit

"Denkzeit" ist die Reihe, die zum Mit-, Nach - und Weiterdenken anregt. Einmal wöchentlich werden Vorträge, Symposien, Podiumsdiskussionen oder Lesungen dokumentiert. Die "Denkzeit" bietet unseren Zuschauern die Möglichkeit, immer mittendrin und dabei zu sein, wenn Themen aus Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur referiert und diskutiert werden.

Link zur Sendung

Architektur der Stadt

Buchveröffentlichung von Sophie Wolfrum und Alban Janson zu Urbanistik und Architektur.

Für eine Architektur der Stadt

Dies ist ein Plädoyer für einen architectonic turn in der Urbanistik. Urbanistik wird hier dezidiert als ein Gebiet der Architektur behandelt. Architektur ist die Kunst, Räume zu artikulieren. Das gilt auch für den Maßstab der Stadt, von der Türschwelle bis zur Region geht es um die Architektur urbaner Räume. Eine Architektur der Stadt gestaltet komplexe räumliche Situationen, die in dem Zusammenspiel von gesellschaftlichem und individuellem Handeln mit baulich konkreten Dingen bestehen und die unseren Alltag auch atmosphärisch und ästhetisch prägen. Diese räumlichen Situationen sind Gegenstand des architektonischen Entwurfs urbaner Räume. Der Entwurf setzt ein Repertoire spezifisch architektonischer Mittel schöpferisch ein, so dass wir Städte als räumlich gestaltet erleben. Dieses architektonische Repertoire wird im Buch beschrieben. Entwurf und urban design finden wieder Eingang in die Urbanistik.

Sophie Wolfrum, Alban Janson
ARCHITEKTUR DER STADT
Stuttgart 2016.  

Karl Krämer Verlag
136 Seiten, 17 Abb., Ln 16 x 20 cm  
ISBN 978-3-7828-1147-7

 

 

HOME NOT SHELTER! Wien

Gemeinsam leben statt getrennt wohnen.

Öffentliche Debatte zu neuen Wohnformen für das Zusammenleben von Flüchtlingen & Studierenden.

Gäste:

Mag. Christoph Chorherr (Gemeinderat in Wien)
Dr. Winfried Kallinger (Kallco Development GmbH & Kallco Bauträger GmbH)
Dipl.-Ing. Jutta Kleedorfer (Mehrfach- und Zwischennutzungen, Stadt Wien)
Dr. Katerina Kratzmann (Internationale Organisation für Migration IOM)
Prof. Rudolf Scheuvens (Department für Raumentwicklung, TU Wien)
Dr. Bernhard Steger (Büro für Stadtentwicklung & Verkehr, Stadt Wien)
Mag. Hans Jörg Ulreich (Bauträger & Plattform Wohnungsbau)
Prof. Dietmar Wiegand (Projektentwicklung & Projektmanagement, TU Wien)

mit

Prof. Hans Drexler & Studierende der Jadehochschule Oldenburg
Prof. Jörg Friedrich & Studierende der Leibniz Universität Hannover
Prof. Ralf Pasel & Studierende der TU Berlin
Prof. Sophie Wolfrum & Studierende der TU München
und Prof. Marina Döring-Williams + Gastprof. Alex.Hagner & Studierende der TU Wien

Moderation: Mag. Dietmar Steiner (Direktor AzW)

12.12.2015, 19:00 Uhr
Festsaal der TU Wien
Karlsplatz 13, 1040 Wien

"Wege aus der Wohnkrise" Sophie Wolfrum im Interview bei Spiegel Online

Architekten zur Flüchtlingsunterbringung: Drei Wege aus der Wohnkrise

Tausende Asylsuchende leben in Notunterkünften, trotz kalter Witterung. Langfristige Lösungen für das Wohnraumproblem sind Mangelware. Drei Architekten sagen, was jetzt zu tun wäre - und erklären, warum die Flüchtlinge nicht das Problem sind.

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/architekten-zur-fluechtlingsunterbringung-drei-wege-aus-der-wohnkrise-a-1065749.html

Bayern2 Kulturjournal Lebensparadoxien und andere Überlegungen

Das Kulturjournal ist seit über 30 Jahren: Markenname und Synonym für eine Radio-Kultur der Offenheit, der Neugier und der Differenzierung. Plattform, Spielfläche und offener Raum für alle Arten von Kultur - Wahrnehmung und Darstellung, Reflexion und Diskurs. Jedesmal ein Unikat. Das Kulturjournal bringt Texte, Gespräche und Reportagen. Hausbesuche, Einzelmeinungen und Zumutungen. Meistens anregend, gelegentlich aufregend. Die anstrengendste Sendung am Sonntagabend und ein Angebot für nachdenkliche Zeitgenossen. Mit Musik.

Architektur im Zeichen einer veränderten Gesellschaft / Ein Gespräch mit dem Soziologie Professor Aladin El-Mafaalani / Abschied von einem paradoxen Ideal / Polnischer Forschungsreisender, Historiker, Romancier und Diplomat

Link zur Sendung

Wie Zusammen Leben?

Vor dem Hintergrund wachsender sozialer Ungleichheiten, drohender ökologischer Katastrophen, urbaner Konfliktpotenziale und den Herausforderungen einer steigenden kulturellen Vielfalt stellt sich gegenwärtig die Frage des Zusammenlebens drängender als je zuvor. Die Veranstaltung „Wie Zusammen Leben?“ fragt, wie wir positive Visionen des Zusammenlebens entwickeln und umsetzen können. Welche ethischen, gesellschaftlichen, politischen, ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen müssen für ein friedliches Zusammenleben geschaffen werden? Welche Rolle spielen Architektur und Urbanistik in diesem Zusammenhang?

http://www.byak.de/start/aktuelles/wie-zusammen-leben

Podiumsdiskussion mit
Dipl.-Ing. Lutz Heese, Architekt, Stadtplaner, Präsident, Bayerische Architektenkammer,
München Prof. Dr. Frank Adloff, Institut für Soziologie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Martin Wenger, Co-Siedlungsprojekte, Co-Vorstandskoordination, Co-Präsidium, Kraftwerk 1, Bau- und Wohngenossenschaft
Prof. Dipl.-Ing. Sophie Wolfrum, Ordinaria für Städtebau und Regionalplanung, Technische Universität München Peter Cachola Schmal, Architekt und Architekturkritiker, Direktor des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt/Main

Veranstalter
Forum für Baukultur der Bayerischen Architektenkammer

Medienpartner
ARD-alpha, der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, wird die Veranstaltung für die Fernsehreihe „Denkzeit“ aufzeichnen.

Montag 30.11.2015 20:00 h
Haus der Architektur der Bayerischen Architektenkammer
Waisenhausstraße 480637 München

 

 

Wem gehört die Stadt?

ZWANZIG30 - Wem gehört die Stadt? "Geld oder Leben - Wem gehört die Stadt?" war am 1. Oktober 2015 das Thema beim zweiten Talk der Reihe „ZWANZIG30“. 

Städte sind die Orte, in denen die großen Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Energiesicherheit, Mobilität, Migration und demografischer Wandel – besonders sichtbar werden. Die Stadt ist gesellschaftliches Zukunftslabor und Lebensraum zugleich: Urbanisierung ist derzeit die große weltumspannende Tendenz, und sie wird sich künftig weiter verstärken. Was bedeutet dies für die Menschen, die in Städten leben? Wie gehen wir mit dem stetigen Wachstum um? Wie kann die Versorgung gesichert werden? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es und wie bleibt eine Stadt lebenswert? Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Deutsche Museum Bonn laden renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, diese Fragen mit Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben zu diskutieren – bei einer Talkreihe im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

Talkreihe der DFG und Deutschen Museums Johannes Büchs
Moderator Sophie Wolfrum, Professorin für Städtebau und Regionalplanung, München
Anna Ditges, Filmemacherin, Köln
Patrizia Nanz, Professorin für Politikwissenschaften, Essen
Feridun Zaimoglu, Schriftsteller, Kiel 

Video

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG Urbane Dichte Viehhof 01.12.2015

Vom 2. bis 11. Dezember 2015 werden im Referat für Stadtplanung und Bauordnung Entwurfsarbeiten füreine künftige Entwicklung des Viehhofgeländes ausgestellt, die von Studierenden am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanungbei Prof. Sophie Wolfrum an der Technischen Universität München entstanden sind. Die Studierendennutzten den Impuls des geplanten Umzugs des Münchner Volkstheaters für ihre Ideen zur Entwicklung des Areals.

Das Viehhofgelände liegt im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt zwischen Zenettistraße und Bahnlinie. Die Nutzung alsViehumschlag wird seit 2007 nicht mehr ausgeübt, vielmehr befinden sich auf dem Areal neben unterschiedlichen gewerblichenNutzungen inzwischen auch kulturelle Zwischennutzungen wie das Open-Air-Kino. Das etwa sieben Hektar große Viehhofgeländeist eines der letzten großen innerstädtischen Flächenpotenziale mit bereits vorhandener guter Infrastrukturanbindung.

Die wesentliche Entwurfsaufgabe bestand darin, Ideen für eine Entwicklung des Viehhofareals hin zu einem urbanen Wohnquartierzu formulieren und einen geeigneten Standort für den Neubau des Volkstheaters zu finden. Die Arbeiten setzten sich mitneuen Wohnformen in der Stadt sowie mit den Themen Dichte und Urbanität durch Mischung und Vielfalt auseinander. BesonderesAugenmerk galt dabei der Fortentwicklung der bestehenden Strukturen, dem Umgang mit den markanten Freiflächen undder Einbeziehung der denkmalgeschützten Gebäude in die Planung.

Die Präsentation steht in der Folge der Ausstellung „Perspektiven zur Entwicklung des Viehhof-Areals“ vom Oktober 2014 undsetzt die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner möglichen Entwicklung fort.Die Ausstellung wird am Dienstag, den 1. Dezember 2015, durch Prof. Sophie Wolfrum und Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) ElisabethMerk um 18.30 Uhr eröffnet. Die Arbeiten sind vom 2. bis 11. Dezember im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße28b, im Erdgeschoss von 8 bis 18 Uhr ausgestellt. Der Eintritt ist frei.Blumenstraße

1. Dezember 2015 18:00 h
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Blumenstraße28b, München, Erdgeschoss

Worüber wir heute nachdenken und forschen - ein Blick in die Themen der Focus Area Urban and Landscape Transformation

zu Ehren von Prof. Ferdinand Stracke, Inhaber des Lehrstuhls für Städtebau und Regionalplanung von 1988 bis 2003, möchten wir Sie herzlich zu einem Empfang einladen.

Worüber wir heute nachdenken und forschen - ein Blick in die Themen der Focus Area Urban and Landscape Transformation.

Mittwoch, 18. November 2015 I 18.00 Uhr
Vorhoelzer Forum der TUM
Fakultät für Architektur TU München

Infrastrukturen und Partizipation / Prof. Ignacio Farias
Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft / Prof. Udo Weilacher
Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum / Prof. Regine Keller
Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume / Prof. Sören Schöbel-Rutschmann
Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land / Prof. Mark Michaeli
Raumentwicklung / Prof. Alain Thierstein
Städtebau und Wohnungswesen / Prof. Stephen Bates und Prof. Bruno Krucker
Städtische Architektur / Prof. Dietrich Fink
Städtebau und Regionalplanung / Prof. Sophie Wolfrum

Home not Shelter!

Podiumsdiskussion mit
Jörg Friedrich, Ralf Pasel, Alexander Hagner und Sophie Wolfrum
Moderation: Ilka Ruby

http://www.hanssauerstiftung.de/foerderung/home-not-shelters/

Freitag 20.11.2015 19:00 h
orangelab, TU Berlin
Berlin, Ernst-Reuter-Platz 2

MÜNCHNER WISSENSCHAFTSTAGE _ STÄDTE DER ZUKUNFT

Nachmittag Auf Augenhöhe, das Science Café in München – Autofreie Innenstadt Diskussion mit

Dr. Markus Büchler, Prof. Dr. phil. Ulrich Wengenroth, Montserrat Miramontes Villarreal, Prof. Sophie Wolfrum

Samstag 14.11.2015 15:30 h
Alte Kongresshalle, Theresienraum
Theresienhöhe 15 80339 München

Das Thema der diesjährigen Münchner Wissenschaftstage lautet »Städte der Zukunft«. Immer mehr Menschen ziehen nach München und die Stadt wächst und wächst, zugleich wachsen auch die Herausforderungen an die Organisation der Stadt. Damit trotz stetigem Bevölkerungszuwachs in München auch in Zukunft attraktiver und gesunder Lebensraum möglich ist, braucht es kreative und innovative Gestaltungskonzepte. Auch Mobilität muss neu gedacht werden, damit sie nachhaltig und effektiv eine große Verkehrsnachfrage befriedigen kann. Ist individueller Autoverkehr in der Innenstadt auch in Zukunft noch tragbar? Schlechte Luftverhältnisse, Lärmbelästigung der Anwohner und enorme Platz- und Zeitinanspruchnahme machen den Autoverkehr immer weniger attraktiv. Kann eine autofreie Innenstadt die Lösung sein? Wir wollen uns dieses Thema, das auch in der Stadtpolitik zunehmend diskutiert wird, im Rahmen der Münchner Wissenschaftstage 2015 aus verschiedenen Perspektiven ansehen. Wir werden diskutieren, warum Autos im Stadtverkehr überhaupt so eine große Rolle spielen und welchen Einfluss der Straßenverkehr auf die Architektur einer Stadt hat. Wie sah die Münchner Innenstadt vor 50 Jahren aus? Wie wird sich das Mobilitätsverhalten in Zukunft ändern? Welche Möglichkeiten bietet eine autofreie Innenstadt und wie könnte so eine Stadt aussehen? Welche Planungsschritte wären notwendig? Welche Schwierigkeiten würden sich daraus ergeben? Könnte die Innenstadt gar „aussterben“? Uns geht es weniger um Lokalpolitik, sondern vielmehr um das Zusammenspiel von Technik, Wissenschaft und Gesellschaft. Dazu haben wir wieder erfahrene Referent.innen eingeladen, die nach ihren kurzen Impulsvorträgen für sämtliche Fragen zur Verfügung stehen und spannende Diskussionen auf Augenhöhe ermöglichen.

www.science-cafe-muenchen.de/autofreie-innenstadt.html


MÜNCHNER WISSENSCHAFTSTAGE _ STÄDTE DER ZUKUNFT

Moderation: Prof. Dipl.-Ing. Sophie Wolfrum, Fakultät für Architektur, TU München

10.00 Uhr Future City – die Stadt als Ressource, als regenerativer Kreislauf und Möglichkeitsraum Prof. Dipl.-Ing. Nicolas Kretschmann, Institut für Städtebau, Fakultät für Architektur, Hochschule München

10.45 Uhr Ein Heim für Obdachlose und Studierende – das Wiener Wohnprojekt "Vinzirast-mittendrin" Mag. Arch. Alexander Hagner, Architekturbüro gaupenraub, Wien/Gastprofessor in der Abteilung für Baugeschichte und Bauforschung, TU Wien

11.30 Uhr Schmutz ist nicht gleich Schmutz – die Wahrnehmung von Verunreinigung in den Städten der Welt Prof. Dr. Eveline Dürr, Institut für Ethnologie, LMU München

Sonntag 15.11.2015 ab 10:00 h
Alte Kongresshalle, Theresienraum
Theresienhöhe 15
80339 München

http://www.muenchner-wissenschaftstage.de/zentral/vortraege/

WISSENSCHAFTSTAGE TEGERNSEE _ ZUKUNFTSSTADT

Vortrag Prof. Sophie Wolfrum: Wer macht die Stadt?

Sonntag 15.11.2015  Nachmittag

BERICHT DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG ÜBER DEN DISKUSSIONSABEND "ZUKUNFT VIEHHOF" VOM 13.10.2015

Der Bauch der Stadt

Die Debatte über die Zukunft des Viehhofs geht intensiv weiter - Entwürfe von Architekturstudenten bejahen einen Volkstheater-Umzug, raten aber auch zu einem Gesamtkonzept und einer Mischnutzung

Von Birgit Lotze, Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt

Die Frage, wie der Viehhof künftig gestaltet werden soll, interessierte 60 Fachleute aus städtischen Referaten, Politiker und Vertreter des Volkstheaters. 30 Entwürfe von Studenten des TU-Lehrstuhls für Städtebau und Regionalplanung sollen Leben in die Debatte bringen. Man wolle das kreative Potenzial nutzen, die Meinungsbildung im Viertel voranzubringen und die Wünsche beim Stadtrat einfließen lassen, sagte Organisatorin Beate Bidjanbeg (SPD). Die stellvertretende Bezirksausschuss-Vorsitzende leitet den Arbeitskreis Viehhof, den man im Stadtviertel wegen der anstehenden Bebauung gebildet hat. Es gab Vorgaben für die TU-Studenten: Da sind die Geruchs- und Lärmimmissionen vom Schlachthof und den Gleisen, es gibt auf dem Viehhof denkmalgeschützte Gebäude und Gewerbe. Zwischennutzungen wie das Viehhof-Kino sollen weiter möglich sein. Ein Teil der Fläche ist für einen Neubau des Volkstheaters reserviert. Außerdem waren Ergebnisse eines Workshops zu berücksichtigen, bei dem rund 200 Bürger einen Wunschkatalog erarbeitet hatten - von Wohnbebauung bis zu einem Gnadenhof für Tiere. Auch hier hatten sich einige Punkte herauskristallisiert: Die Bürger wollen Grün und die Charakteristik erhalten - ein von außen gut zugängliches und begehbares Mischgebiet mit Platz zum Wohnen, aber auch für Kultur. Sophie Wolfrum, Professorin an der TU, zeigte anhand der Entwürfe ihrer Studenten, was für das Viehhof-Areal wichtig werden könnte. Vieles spreche dafür, das Theater im Südteil unterzubringen; das berge großes Potenzial, da die Freiflächen entlang der Gleise als Außengelände einbezogen werden könnten. Die große Gleisfläche könne einen Bühnenturm vertragen. Dort biete sich eine Verbindung des Theaters zum U-Bahn-Halt Poccistraße an. Wolfrum empfahl, im Süden einen Park anzulegen, die Mitte mit Wohnungen zu verdichten und im Norden die denkmalgeschützten Gebäude zu erhalten. Prinzipiell sei das Gelände sehr geeignet für Wohnungsbau und das Volkstheater. Viel Applaus bekam Wolfrum für ihren Einwand, dass das Gesamtkonzept stehen müsse, bevor man so ein großes Theater in die Fläche lege. Auch die Gegner des Umzugs des Volkstheaters auf den Viehhof meldeten sich zu Wort. Natürlich passe das Theater dahin, sagte ein Zuhörer. "Aber ist das auch der passende Ort?" Er wies darauf hin, dass, anders als der Bezirksausschuss (BA) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, das Sendlinger Gremium einstimmig einen Umzug in sein Stadtviertel - in die Halle 1 auf dem Großmarktgelände - befürwortet hat. Hartmut Senkel trat auf, der Betreiber des Viehhof-Kinos und des Biergartens. Er hofft auf ein Weitermachen im Viehhof, sprach von der Magie des Ortes. BA-Vorsitzender Alexander Miklosy (Rosa Liste) stellte klar, dass das Theater auf dem Viehhof "sehr willkommen" sei. Die Lokalpolitiker der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt seien mit großer Mehrheit dafür. "Wir wollen das Rad nicht zurückdrehen", sagte Miklosy. Doch herrsche im Viertel Einigkeit, dass nicht so große Flächen, wie in der Voranfrage dargelegt, verbraucht werden dürften. Außerdem gehe nichts ohne einen Gesamtplan - derzeit das wichtigste Anliegen des BA. Anzeige Volkstheater-Intendant Christian Stückl versuchte, den Befürchtungen entgegenzutreten, die die Bauvoranfrage in den vergangenen Wochen ausgelöst hat. "Wir reißen nichts weg", versprach er. Und wenn die Ausmaße in der Voranfrage wesentlich größer ausgefallen seien als beschlossen, gehe es nicht darum, das Theater zu vergrößern, sondern es "besser schieben zu können", also eine größere Planungsspanne zu haben. Die Halle 1 auf dem Großmarktgelände, die wohl kaum vor 2024 beziehbar ist, kommt für ihn nicht als Alternative in Frage. Wohin dann bis dahin? Zwischenlösungen, so wie das Deutsche Theater und derzeit das Gärtnerplatztheater sie durchliefen, wolle er keinesfalls. Sein Vertrag laufe 2020 aus. "Mein Ziel ist es, 2020 ein fertiges Theater zu übergeben und keine Interimslösung." Das ließ wiederum die Architektur-Professorin aufhorchen. "Dann muss man aber langsam zu Potte kommen", sagte sie. Wenn das Volkstheater 2020 stehen solle, müsse "Dampf reinkommen", 2016 eine Konzeption und ein Stufenplan erarbeitet, 2017 mit dem Bau begonnen werden. Für den übrigen Teil des Geländes riet sie zu einer Mischnutzung. Markthallen-Leiter Boris Schwartz griff diese Idee auf, er sieht sich als Vertreter des "Bauchs der Stadt", wie Schlacht- und Viehhofgelände und Großmarktareal früher oft bezeichnet wurden. Diese Mischung sei im Stadtkern in den vergangenen Jahren nicht zu finden gewesen, meinte Schwartz. "Es wäre schön, wenn neue Ideen, die über Wohnungsbau hinausgingen, verwirklicht werden." Das Planungsreferat will die Entwürfe der Studenten im Dezember an der Blumenstraße 28b ausstellen.

www.sueddeutsche.de/muenchen/ludwigsvorstadtisarvorstadt-der-bauch-der-stadt-1.2708518

"ZUKUNFT VIEHHOF" // DISKUSSION // 13.10.2015 // 18.00 UHR

Am 13.10. 2015 ab 18.00 Uhr werden die Arbeiten der Studierenden der TUM, vom Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung vorgestellt und diskutiert.

Im Gespräch:
Mitglieder des Bezirksausschusses 2
Prof. Sophie Wolfrum, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung, TUM
Vertreter des Münchner Volkstheaters
Vertreter der Ladeshauptstadt München
Studierende

Moderation:
BA 2 und Münchner Forum

Wann:
13.10.2015, 18h  

Wo:
Wirtshaus im Schlachthof, Zenettistr 9 (großer Saal), München

VIEHHOF // weiter geht's

Die Grünen – rosa liste fordern, dass im Rahmen der Diskussion um das Viehhof-Gelände die im Sommersemester 2015 entstandenen Entwürfe der Sudierenden des 4.Semesters BA wahrgenommen werden und wollen sie deshalb in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren.  
Die Entwürfe bieten interessante Anregungen für die Diskussion mit Entscheidungsträger*innen und der Bürgerschaft. Außerdem sind sie auch wegen der anschaulichen Modelle hilfreich. Die grün–rosa Rathausfraktion will sie nun in den Öffentlichen Diskurs einbringen, indem sie beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung eine Ausstellung fordert.


„Nachdem im Rahmen einer Bürgerwerkstatt viele Ideen entstanden sind, geht es nun darum, wo welche Nutzungen im Rahmen einer Gesamtlösung gut verortet sind“, erklärt Paul Bickelbacher, Stadtplaner der Grünen – rosa liste. „Die Studentinnen und Studenten kommen teilweise auf bemerkenswerte Lösungen. Wir wollen dieses Potenzial sachdienlich nutzen und es der Öffentlichkeit präsentieren. Gerade vor dem Primat der Bürgerbeteiligung könnten die Entwürfe den städtischen Diskurs befruchten und sollten nicht in einer Schublade verstauben.“

Herr Paul Bickelbacher war zusammen mit Frau Beate Bidjanbeg vom Bezirksausschuss 2 und den Herren Kammerl, Stückl und Mayet vom Münchner Volkstheater als Gastkritiker bei der Schlusspräsentation des Entwurfsprojekts Viehhofs.

http://gruene-fraktion-muenchen.de/studentenentwurfe-fur-viehhofgelande-burgern-vorstellen/

 

 

Wohnen – Konzept – München // 23.07.15

Im Rahmen der Jahresschau der Fakultät für Architektur findet am Donnerstag, den 23. Juli 2015 um 19:00 Uhr im Kesselhaus des MMA eine Gesprächsrunde statt. 

Im Gespräch:

Matthias Lilienthal, designierter Intendant der Münchner Kammerspiele
Prof. Sophie Wolfrum, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung, TUM
Benjamin Förster-Baldenius, RaumlaborBerlin
Amandus Sattler, Allmann Sattler Wappner Architekten


Moderation: 
Prof. Dr. Alexander Gutzmer, Chefredakteur des Architekturmagazins Baumeister

Wann 
23.07.2015, 19h
 

Wo 
Kesselhalle des MMA - Mixed Munich Arts 

Katharina-von-Bora-Str. 8a 
80333 München

RIGOROSUM MARCOS LEITE ROSA 24.07.15

Rigorosum Marcos Leite Rosa
From Modern Infrastructures to Operational Networks. The Qualification of Local Space at Existing Large Scale Utility Infrastructure: A Method for Reading Community-Driven Initiatives. The Case of São Paulo.

24.07.2015 // 14.00 Uhr // Raum 3350

ANKUNFT STADT IM PATHOS MÜNCHEN KREATIVQUARTIER MITTWOCH, 15. JULI 2015

Flüchtlings- und Migrationsbewegungen stellen langfristig eine der großen Herausforderungen für Städte weltweit dar. Die Aufnahme neuer Bewohner und deren produktive Teilhabe am städtischen Raum ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft, um ein funktionierendes und lebendiges Stadtgefüge sicher zu stellen. Die gängige Praxis der Aufnahme von Flüchtlingen in den Städten gewährleistet dies bislang nur unzureichend. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Voraussetzungen zur Ankunft in der Stadt kritisch hinterfragt und die Möglichkeit für andere Formen urbaner Teilhabe von Ankommenden vorgestellt und diskutiert.

DISKUSSIONSFORUM ANKUNFT STADT.
Migration und Stadtraum - Zur cosmopolitischen Form urbaner Teilhabe.

10.00 - 17.00 Uhr // Präsentation und Ausstellung Entwurfsarbeiten Lehrstuhl Prof. Wolfrum TU München

19.30 Uhr // Vortrag von Bernd Kniess (HCU Hamburg) Fluchtlinien. Mobilitätspraktiken einer verstädterten Realität.

20.00 Uhr // Diskussion Ankunft Stadt

Bernd Kniess (HCU Hamburg)
Matthias Lilienthal (Kammerspiele München)
Elisabeth Merk (Stadtbaurätin LH München)
Georg Heber, Ester Nharo (Grandhotel Cosmopolis)
Matthias Weinzierl (Bayr. Flüchtlingsrat, Bellevue di Monaco)
Moderation: Sophie Wolfrum (TU München)

21.00 Uhr // Offene Diskussion und Musik

Urbane Ethiken - Auftaktkonferenz der DFG-Forschergruppe

16. - 17. Juli 2015, Ludwig-Maximilians-Universität München, Oettingenstraße 67, Raum L 155

 Am 16. und 17. Juli 2015 findet die Auftaktkonferenz der neuen DFG-Forschergruppe „Urbane Ethiken“ an der LMU München statt. Die Forschergruppe und ihre assoziierten Projekte werden sich in den nächsten drei Jahren mit urbanen Ethiken im Sinn von Konflikten um „gute“ und „richtige“ städtische Lebensführung beschäftigen - in Fallstudien, die in Deutschland, Japan, Neuseeland, , Rumänien ,Russland ,Singapur und der Türkei angesiedelt sind und sich mit der Gegenwart sowie dem 20. Jahrhundert beschäftigen. Untersucht werden Auseinandersetzungen um Urbanität und Umweltschutz, politische Repräsentation, kulturelles Erbe, Wohnraum, Entschleunigung und wirtschaftlich orientierte Stadterneuerung. Sie werden von der Forschergruppe als Phänomene in den Blick genommen, die für die beteiligten Akteurinnen und Akteure die Form der ethischen Frage annehmen, wie man in der Stadt gut und richtig leben soll und kann - und wie man, in einem ebenfalls normativen Sinn, dezidiert städtisch leben soll.

Bei der Auftaktkonferenz werden internationale Expertinnen und Experten anhand aktueller Fallstudien über Problemfelder, Akteur_innen, Formen und Effekte solcher Debatten berichten. Zugleich sollen konzeptionelle und methodologische Fragen zur Erforschung urbaner Ethiken geklärt werden. Mit welchen Methoden können wir ethische Implikationen von Diskursen um die Stadt, des urbanen Alltagshandelns, aber auch der gebauten Umwelt und städtischer Atmosphären, erheben und beschreiben? Inwiefern lässt sich in verschiedenen Bereichen von einer Tendenz zur Ethisierung von Debatten um die Stadt sprechen, und wie verhalten diese sich zu anderen sozialen und politischen Auseinandersetzungen? Wie hängen zum Beispiel politische Bewegungen für Umweltgerechtigkeit in den USA und China mit Idealen des guten und richtigen urbanen Lebens zusammen? Oder auch: Welche Ideale von Urbanität werden in Protestbewegungen in Moskau propagiert? Und welche ethischen Fragen stehen im Zentrum aktueller Diskussionen über Stadtplanung und Denkmalschutz in der Türkei? Solche Forschungen zusammenführend, soll die Konferenz zeigen, was ein Fokus auf urbane Ethiken zur interdisziplinären Stadtforschung und zu Debatten um die Zukunft der Städte beizutragen vermag.

http://www.urbane-ethiken.uni-muenchen.de/auftaktkonferenz/programm-auf-dt-seite/index.html

 

 

EXHIBITION Opening June 17th at 7pm

Technische Universität München / Hörsaal N1190 / Theresienstraße 90 / 80333 München / Gebäude 0101/  1. Obergeschoß

Disasters triggered by environmental hazards impact urbanized areas worldwide to increasing degrees. There is an urgent need to deal not only with disaster, but climate change as well. The challenge is to ensure the sustainability of the built environment and the communities that inhabit it. This comprises an emerging field of inquiry and research within the planning and design disciplines. A knowledge-based approach to planning and designing resilient cities and architecture is the key. Recent efforts such as the "Rebuild By Design" competition, initiated after Hurricane Sandy hit the East Coast of the USA in 2012, offer the opportunity to discuss this topic, its societal character, and its relevance for planning and design disciplines. However, a broad awareness and understanding of the underlying causes of disaster and their influence on resilience in the built environment is still at a nascent stage. REBUILD BY DESIGN MUNICH approaches this topic in an interdisciplinary way by presenting and discussing core aims, facts, and terms.

Organisation and Moderation: Nicola Borgmann and Mark Kammerbauer

 

Panel I - Strategies of Resilience – Actors and Processes

Christine Wamsler, LUCSUS

Matthias Garschagen, UNU-EHS

Nathalie Jean-Baptiste, UFZ Leipzig

Ernst Rauch, Head of Corporate Climate Center, Munich Re

 

Panel II - Strategies of Resilience – Tools and Implementation

Robin Cross, Article 25

Thomas Auer, Transsolar, Chair of Building Technology and Climate Responsive Design

Regine Keller, Habitat for Huamity, Chair of Landscape Architecture and Public Space

n.n. Shigeru Ban/Voluntary Architects' Network

 

Panel III - Presentation Rebuild by Design

Henk Ovink, Rebuild By Design

Dirk van Peijpe, De Urbanisten

Kai-Uwe Bergmann, BIG Bjarke Ingels Group

Shohei Shigematsu, OMA Office for Metropolitan Architecture

 

The main conference language will be English.

Partners Rebuild by Design Munich

Technische Universität München, Faculty of Architecture

Architekturgalerie München

Rebuild by Design, NYC

Main Sponsors Rebuild by Design Munich

STO-Umweltstiftung, Hans-Sauer-Stiftung

Supporters Rebuild by Design Munich

AEDES Galerie Berlin, Bayerische Architektenkammer, BDA Bayern, DETAIL Verlag, Graphisoft Center München und Nordbayern, Ziegel Zentrum Süd

link zur homepage Architekturgalerie:

www.architekturgalerie-muenchen.de/programm/aktuell/detail/

REBUILD BY DESIGN MUNICH // Symposium TUM & Exhibition Architekturgalerie München

HIMALAYAN CITIES / 19.00 Uhr / 16.06.2015 / Raum 3350 / Vortrag von Prof. Pratyush Shankar

Vorlesung von Prof. Pratyush Shankar am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung: HIMALAYAN CITIES LANDSCAPES OF DIVERSITY.

Pratyush Shankar ist Professor an der Fakultät für Architektur der CEPT Universität, Ahmedabad, Indien und Herausgeber des Buches "Himalayan Cities: Settlement Pattern, Public Places and Architecture" und im Rahmen des Symposiums REBUILD BY DESIGN MUNICH ++ RESILIENT CITIES AND ARCHITECTURE am 18.06.2015 zu Gast an der TU München.

16.06.2015 / 19.00 Uhr / Raum 3350

28.05.15 / 19.00 Uhr / 3350 Lecture Dynamic Cities Prof. Joaquín Alvado Bañón. Phd. Architect

Joaquín Alvado Bañón. Phd. Architect. Architectural Project Design professor and researcher at the University Alicante, Spain. Tenured started at 2002. Master and PhD in Architectural Project Design with distinction Cum Laudae. Visiting Teacher at the Universities of Amsterdam, Copenhagen, Baku and Istanbul. Lecturer and teacher in Architecture workshops in several countries. As an architect his architectural and urban designs in competitions have received several national and international awards.

His work has been exhibited and published worldwide (translated in more than twelve languages). He worked with Pritkzer Price Toyo Ito as “Project Architect” in the Relaxation Park in Torrevieja and his “K house” has been selected in the X Spanish Architecture Biennale organized by the Architects Association of Spain. His last works have been nominated for the A+A Awards (Garden Hose), for de F.I.B. Outstanding Structures Price 2014 (Kiss Bridge) recognition of its positive contribution to the reputation and promotion of concrete structures Mumbai (India), Best House, Archdaily, year 2013 (Pool House). Best landscape and Public Space, Plataforma Arquitectura, 2015 (Promenade 1K). 

28.05.2015 / 19.00 Uhr / Raum 3350

13.05.2015 // Prof. Sophie Wolfrum spricht bei Theorie im Keller #12 im afo Linz

Diskussion
Theorie im Keller #12
Prof. Sophie Wolfrum spricht über Performativen Urbanismus
und das 2015 erschiene Buch
Performative Urbanism.
Generating and Designing Urban Space

(Hg.: Sophie Wolfrum, Nikolai Frhr. v. Brandis (Hg.)
13.05.2015 | 19:00 Veranstaltungsort:
afo architekturforum oberösterreich

Sophie Wolfrum Prof. Wolfrum studierte Raumplanung an der Universität Dortmund und legte 1984 die Große Staatsprüfung Städtebau ab. 1989 gründete sie zusammen mit Prof. Alban Janson das Büro Janson+Wolfrum für Architektur und Stadtplanung, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Von 1995 bis 1996 war Sophie Wolfrum Gastprofessorin an der GH Kassel, Fachbereich Stadtplanung/Landschaftsplanung. Seit 2003 ist sie Professorin für Städtebau und Regionalplanung an Fakultät für Architektur der Technischen Universität München. Konzept und Moderation: Gabriele Kaiser, Tobias Hagleitner, Franz Koppelstätter Das Konzept vom relationalen Raum in der Urbanistik, das Stadträume als gesellschaftlich produziert begreift, wird mit einem Architekturverständnis verknüpft, das Architektur in Situationen entfaltet sieht. Architektonischer Raum entsteht im jeweils konkreten Gebrauch, in einem dialektischen Wechselspiel von architektonischem Material (innerarchitektonischer Wirklichkeit) und ihrem Gebrauch (urbaner Wirklichkeit). Die architektonische Situation kann – im Sinne des in der letzten Dekade entfalteten Diskurses über Performativität – als performativ gedeutet werden. In das Blickfeld rückt dabei der urbane Alltag der Stadt mit all seinen Potenzialen und Konflikten. Analyse allein wäre zu wenig, es geht vielmehr um den Entwurf. Ist der Entwurf das eine und die Aktualisierung von Architektur im performativen Ereignis das andere? Muss man dann vielleicht Stadt anders entwerfen?

Erfahren Sie hier mehr.

Sophie Wolfrum Nikolai Frhr. v. Brandis (Hg.)
Performative Urbanism Generating and Designing Urban Space
192 Seiten ISBN 978-3-86859-304-4
Jovis, Berlin 2015

PLATZATLAS. STADTRÄUME IN EUROPA // Architekturgalerie // 20.02.2015 bis 05.03.2015

PLATZATLAS STADTRÄUME IN EUROPA
70 Plätze in 330 Zeichnungen

Die Ausstellung ist aus den Forschungsergebnissen des Lehrstuhls für Städtebau und Regionalplanung, Professor Sophie Wolfrum, zum aktuell im Birkhäuser Verlag erschienenen Buch Platzatlas entstanden. Der Platzatlas ist das erste breit angelegte Referenzwerk, in dem die Gestaltung, die Proportionen städtischer Platzräume studiert und verglichen werden. 70 europäische Plätze werden in Schwarzplan, Grundriss, Schnitt und Axonometrie mit den wichtigsten Charakteristika systematisch präsentiert.

Sophie Wolfrum (Hg.): PLATZATLAS Stadträume in Europa. Birkhäuser Basel 2015

Francesca Fornasier, Nikolai Frhr. v. Brandis, Alban Janson, Heiner Stengel, Sophie Wolfrum

Vernissage:  Freitag, 20.Februar um 19.00 Uhr
Ausstellung: 21.Februar - 12.März 2015

ARCHITEKTURGALERIE MÜNCHEN
Türkenstraße 30
80333 München

www.architekturgalerie-muenchen.de

VERNISSAGE Donnerstag 26.02.2015 / 19.00 Uhr EXCEPTIONAL FIELDS @ MMA

EXCEPTIONAL FIELDS a journey through the phenomena hidden within the Generic City

At the time of the Global Metropolis Phenomena the city was meant to be as a place with no limit and border except the skin as the only single element that kept public spaces separated from private spaces. But the social community still needed to create enclosed systems.Men started to define those places as Fields: places where a State of Exception existed, places where normal laws were suspended or changed. Those spaces were created for the Homo Sacer, the man who had to be separated. So, they decided to use an area, similar to an Urban Fringe, cut out of the S-Bahn, to prove the possibility of applying to peoples the Third Landscape theory by Clèment, taking indefinite fragments of land as essential resources to biodiversity and making these areas as fertile Fields for the expression of the society biodiversity. All the negative aspects characterizing the Fields as, i.e., isolation and social inequality, were emphasized and exploited as ingredients to give life to a new project in which isolation was a new condition for freedom. Made by the self imprisonment of the individual, like in Exodus by Rem Koolhaas, the project was seeing the rising of several Fields, similar to the patchwork of the agriculture Fields, where people who wanted to express their diversity - not represented inside the Generic Society - were able to freely state themselves outside the boring and standardized Generic City, like in a fun-fair of excesses.This was the rising of the EXCEPTIONAL FIELDS

Roberta Mirella and Giulia Marzocchi [in collaboration with TUM_Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung]

Donnerstag / 26.02.2015 / MMA
um 19.00 Uhr: Vernissage Exceptional Fields 

Einladungskarte

 

im Anschluss: BOSCH DESIGN NIGHT im Rahmen der Munich Creative Business Week

Studierende des Lehrstuhls für Industrial Design der Technischen Universität München von Prof. Fritz Frenkler präsentieren im Rahmen der BOSCH DESIGN NIGHT 2015 ihre Ergebnisse der Studie [E]Motions, die zusammen mit dem Designteam der BSH Hausgeräte GmbH entstanden sind.

[E]Motions

um 20.00 Uhr:Empfang mit kleinem Umtrunk 
ab 22.00 Uhr:After Show Party im Club mit DJ Mirco Hecktor und DJ Mirko Borsche

Munich Mixed Arts
Katharin-von-Bora_Starße 8a
80333 München
www.mixedmunicharts.de/index.html

STÄDTEBAU! EINE DEBATTE ÜBER DIE STADTGESTALTUNG UND DAS BERUFSBILD IM DAZ BERLIN MIT SOPHIE WOLFRUM

STÄDTEBAU!

Es hat sich eine lebhafte Debatte um die Qualität des deutschen Städtebausund die Ausbildung an unseren Hochschulen entwickelt. Ausgehendvon der „Kölner Erklärung“ folgten auf das Papier „100% Stadt“zahlreiche Artikel und Kommentare. Aber worum geht es eigentlich?Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW und die Bundesstiftung Baukulturladen zusammen mit dem DAZ und der Bauwelt Fachleute aus dem In- undAusland ein, einen kritischen Blick auf die deutsche Praxis und Ausbildungzu werfen. Am 26.1.2015 sprechen zu diesem Thema am DAZ-Y-Table unteranderem: Markus Allmann, Kristiaan Borret, Frauke Burgdorff, Vanessa Miriam Carlow, Christoph Mäckler, Franz Pesch, Matthias Sauerbruch, Hartwig Schultheiß, Wolfgang Sonne, Jörn Walter und Sophie Wolfrum.


26.01.2015, 14-19 Uhr Konferenz am Y- Table
Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin

Einladungskarte

Performative Urbanism - Generating and Designing Urban Space

The concept of relational space in urbanism - understanding the space of the city as produced by society - is connected with an understanding of architecture unfolding in situations. Urban space is induced by architecture, space is produced while experiencing architecture within a situation. There is a dialectical interplay between architectonic material (intra-architectonic reality) and usage and action (urban reality). Thus, an architectonic situation can be interpreted as performative in the sense of performativity as it has emerged in the discourse over the last decade. The everyday urban life of the city, with all its potential and conflicts, is taken into consideration. Analyzing the urban is not enough. This discourse is about Urban Design. Is architectural design one part, and the actualization of architecture in a performative incident another? Does Urban Design need different practices?

Editor: Sophie Wolfrum, Nikolai Frhr. v. Brandis (eds.)

192 Pages
Jovis Verlag
Language: English
ISBN 978-3-86859-304-4

Date of publication: December 2014

PLATZATLAS. Stadträume in Europa

Bei jedem städtebaulichen Entwurf, jedem Eingriff in öffentliche Räume stellt sich die Frage nach der Platzkomposition und der nutzungsgerechten Qualität. Der Platzatlas ist das erste breit angelegte Referenzwerk, in dem die Gestaltung, die Proportionen städtischer Platzräume studiert und verglichen werden. 70 europäische Plätze werden in Schwarzplan, Grundriss, Schnitt und Axonometrie mit den wichtigsten Charakteristika systematisch präsentiert.

Herausgeberin: Prof. Sophie Wolfrum

312 Seiten
Birkhäuser Verlag

PLATZATLAS. Stadträume in Europa
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3038216488
ISBN-13: 978-3038216483

SQUARES. Urban Spaces in Europe
Language: English
ISBN-10: 3038216496
ISBN-13: 978-3038216490

Das Teatro Oficina in Sao Paolo feiert den 100. Geburtstag von Lina Bo Bardi

... und wir feiern mit! Liveübertragung einer szenischen Feier von Zé Celso Martinez Correa am 5.Dezember in der Lothringer 13

Sprechen über Lina Bo Bardi

Simone Bader: Begrüßung
Sophie Wolfrum: Performative Räume
Markus Lanz: Fotografische Beschreibung des architektonischen Werkes von Lina Bo Bardi

Eine Veranstaltung von Gabriela dos Santos, Markus Lanz, stb TUM, Architekturmuseum TUM.

05.12.2014, 21:30 Uhr
Lothringerstraße 13
81667 München

Ankündingung

 

PLATZ ATLAS

Buchpräsentation & Diskussion

Bei jedem städtebaulichen Entwurf, jedem Eingriff in öffentliche Räume stellt sich die Frage nach der Platzkomposition und der nutzungsgerechten Qualität. Der Platzatlas ist das erste breit angelegte Referenzwerk, in dem die Gestaltung, die Proportionen städtischer Platzräume studiert und verglichen werden. 70 europäische Plätze werden in Schwarzplan, Grundriss, Schnitt und Axonometrie mit den wichtigsten Charakteristika systematisch präsentiert.

Gespräch mit
Prof. Piero Bruno, Hochschule München
Prof. Dietrich Fink, TUM
Prof. Maren Harnack, FUAS Frankfurt

Einführung
Prof. Sophie Wolfrum, TUM
Herausgeberin

Freitag, 28.11.2014 18.00 Uhr

Vorhoelzer Forum
TUM, Arcisstraße 21, 80333 München

Einladungskarte

Perspektiven zur Entwicklung des Viehhof-Areals - Ausstellung im Plantreff der LHM

Wie könnte sich der ehemalige Viehhof entwickeln? Um diese Frage geht es bei einer Ausstellung, die von 13. Oktober bis 21. November im PlanTreff zu sehen ist:

Seit 2007 wird der Viehhof nicht mehr als solcher genutzt. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für das sieben Hektar große, innerstädtische Gelände zwischen Lindwurm- und Thalkirchner Straße, das sich im Eigentum der Stadt befindet. Im Sommersemester 2014 haben Studierende am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der Technischen Universität München unter dem Motto "Schlachthof4tel" Vorschläge zur Zukunft des Areals erarbeitet. Die acht Bachelor-Arbeiten werden bei der Ausstellung im Foyer des PlanTreffs gezeigt und liefern interessante Anregungen für eine mögliche städtebauliche Entwicklung. Ergänzt werden die Plakate durch Texte der Geschichtswerkstatt Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt im Verein Münchner Stadtteilgeschichte zur Geschichte des Areals.

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Sie wird am Montag, 13. Oktober, um 12.30 Uhr von Stadtdirektorin Susanne Ritter, Professorin Sophie Wolfrum, TU München, und Franz Schiermeier, Schiermeier Verlag, eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Sneak Preview // Project in Wintersemester 2014/2015 with Guestprofessor Prof. Ton Matton // Hacking Habitat investigates how we get entangled in systems, and how to escape.

Prof. Ton Matton's Project Hacking Habitat investigates how we get entangled in systems, and how to escape.

Hacking Habitat is a research project for the art-manifestation in 2016 by lne Gevers

40 years working as home-loan-slave

The graphic of our mortgage broker predicted the next step in our living-career; a family in the suburb. That is where all families with young children move to when the city-apartment becomes too small. The price of such
a family house - 40 years working as home-loan-slave - brought my wife Ellie and me the idea to terminate this career. As an urbanist I proclaimed myself a suburb-refugee and in 2001 we moved with our two young
daughters from downtown Rotterdam to the post-socialistic countryside of former GOR. Back than Internet
made it just possible to work from everywhere, but you still had to reduce your emails to smaller proportions.
With crowd funding (the ward did not exist yet) we raised some starting capital and started Werkstatt Wendorf in an old deserted school.

City is taking over the countryside

Within this relatively short time period many things changed. City is taking over the countryside. Since the internet has been available in rural areas, both inhabitants of country and city use the same social media, watch the same television programs, and buy in the same online shops. One distinction still left between the urban and rural is the difference between consuming and producing. The ongoing specialization in our growing cities trends to reduce the citizens to consumers of its services. The accumulation of people pushed on by internationals who wants to sell their products, makes the city to a marketplace where all details of our urban living became part of a Iife-style. Across the borders of personal identity ln Wendorf, at the less dense countryside of former GOR, you are condemned to live in more than just one identity. To find a common interest in the shortage of people you have to cross the borders of personal identity and Iife-style. What is seen as 'social control' by most citizens, is called 'respect for your neighbors' by the villagers themselves. Men depend on each other, even when you don't live the same Iifestyle. ln the city, you can ignore everyone not belonging to your scene and become anonymous. Consumer can therefore behave as parasites and outsource responsibilities. ln rural areas, communities are too small to parasitize, it won’t be accepted. The inhabitants need to improvise and to cooperate as symbionts, or at least survive in. commensalism, not bothering anyone. Alternative economies like sharing and exchanging are flourishing in the city, because they fit in the pastoral view of the countryside, where rural people are producing in and around the house. But are they? ln this project we are searching for the urban in the rural, we are mapping the daily life of villagers, seeking for urban influences on the countrys1de. And then, of course, turning it around. Looking for rural influences in the city.

See also:
Homepage MattonOffice and Wendorf Academy
http://www.mattonoffice.org/MattonOffice/contact.html

http://www.hackinghabitat.com/

Ton Matton's Projekt Grosse Potemkinsche Straßehttp:
//www.grosse-potemkinsche-strasse.de/

"Multiple City" jetzt als E-Book erhältlich

Der im Buchhandel vergriffene Katalog zur Ausstellung ist nun wieder erhältlich in Form eines E-Books im Jovis-Verlag. Hier erhalten Sie mehr Informationen.

Hrg.: Sophie Wolfrum und Winfried Nerdinger in Zusammenarbeit mit Susanne Schaubeck - Fotografische Leitung: Markus Lanz

Die Ausstellung „Multiple City“ zeigte zeitgenössische, weltweite urbanistische Entwicklungen im Spiegel zentraler Stadtkonzepte der letzten 100 Jahre. In der Gegenüberstellung und Verflechtung historischer und gegenwärtiger städtebaulicher Leitideen werden die komplexen und vielschichtigen Entwicklungen im Städtebau anschaulich und einsichtig gemacht. Der Bogen spannt sich von der Gartenstadt am Anfang des 20. Jahrhunderts über die Stadtlandschaftkonzepte der frühen Nachkriegszeit zu den heutigen urbanen Landschaften, von der Idee der funktionalen Stadt der frühen Moderne zur Patchwork City mit Funktionszonen, oder von der Leitlinie einer mobilen Stadt zur modernen „Telepolis“. An Hand der großen Stadtkonzepte der letzten hundert Jahre wird Städtebau als spannender Diskurs, in den wir alle eingebunden sind, erlebbar. Originalpläne und Modelle dokumentieren die historischen Stadtkonzepte, die aktuelle Veränderung städtischer Räume wird in künstlerisch-dokumentarischen Arbeiten wie Fotografien und Animationen dargestellt. Stadtplaner, Architekten, Künstler und Wissenschaftler setzen sich in der Publikation zur Ausstellung mit der heutigen Stadt in ihrer multiplen Erscheinungsform auseinander.

Die Ausstellung entstand als eine Kooperation zwischen dem Architekturmuseum und dem Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der TU München.

July, 4th - 5th 2014 // Keynote Lecture by Sophie Wolfrum at IALE-Europe Thematic Workshop in Lisbon

IALE-Europe Thematic Workshop in Lisbon //
Advances in Spatial Typologies: How to move from concepts to practice?//

Keynote Lecture by Prof. Sophie Wolfrum

Finding better ways of bridging science and practice is one the keystones for ensuring the production of socially relevant research, today. In policy design and implementation at different levels of governance it is crucial to be able to define a limited number of rules in order to reduce the administrative burden. In the past this has typically led to a homogenization of policy practice that offered a limited consideration of the geographical context. This process has been critically assessed both by the research community and stakeholders. To overcome this constraint a joined effort is needed from research, decision-makers and stakeholders to find ways of supporting a more suitable and operational policy process.

The scientific community is asked to respond by showing its capability of delivering methods and tools that can support a better targeting of policies, notably providing a sound basis to assess the geographical context. Spatial typologies have proven to be pivotal in multiple policy frameworks at multiple levels of governance.

Defining spatial typologies typically involves the isolation 
of similarities from reality and clustering into a limited set of manageable spatial categories, which should be able to describe patterns of spatial variance.

In this first IALE-Europe Thematic Workshop would like to explore the limits and the opportunities arising from conceptual and methodological progresses, highlighting the contribution of Landscape Ecology in these developments and to provide the space for close interaction between researchers and practioners to communicate and share experiences.

Find out more here.

14.06.2014 // Sophie Wolfrum attends Performacity conference in Basel

Sophie Wolfrum attends Performacity conference in Basel and participates in the panel Urban Paradise: Chamber of Reality - Chamber of Visionaries

This panel asks what possibilities exist for sustainable knowledge of artistic practice to be fed into the  
system city‘. Experts and researchers present their ideas and research and discuss: How can the city  as a storage medium be used as a chamber for the visionary – and feed in sustainable nowledge/practice? How can performative practice help? The panel will consist of Sigrid Merx, Assistant Professor for Theatre Studies at Utrecht University, Daniela Kuka, Communication Scientist and Game Designer at the Berlin University of the Arts, Benjamin Foerster-Baldenius, raumlabor, and Sophie Wolfrum, Architect and Professor of Urban Design and Regional Planning at TU München.


// June 14, 10.00 - 12.00, Reithalle, Kaserne Basel

Learn more here: Program Performacity

06. 06.2014 // Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst // Das Vermächtnis der Stadtbaumeister // Vortrag zu Theodor Fischer

Franz Schiermeier, Verleger und zusammen mit Prof. Sophie Wolfrum, Markus Lanz und Alexandra Block Herausgeber des Theodor Fischer ATLAS, spricht bei den Dortmunder Vorträgen zur Stadtbaukunst No.5 - Großstadt gestalten. Das Vermächtnis der Stadtbaumeister - über Theodor Fischer, den Leiter des Stadterweiterungsbüros in München zwischen 1893 und 1901, sowie Gründer unserer Lehrstuhls für Städtebau an der TUM.

Freitag, den 06. Juni 2014 // 11.00 - 19.00 Uhr
Rathaus Dortmund (Ratssaal), Friedensplatz 1

Um Anmeldungen wird gebeten - Weitere Informationen hier.

Informationen zum gemeinsam mit Franz Schiemeier entstandenen Buch hier.

Link zum Franz Schiemeier Verlag

23.04.2014 // Prof. Sophie Wolfrum in der Sendung BürgerForum live im BR

Im Bayerischen Fernsehen nimmt Sophie Wolfrum an der Diskussionsrunde zur Mietpreis-Explosion in den Städten teil. Sie wird Fragen im Chat beantworten und dort mit Zuschauern diskutieren. Sendetermin ist der 23.04.2014 // 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Knapp sind Wohnungen in begehrten Vierteln von Metropolen und Unistädten. Zuletzt lagen Neumieten nach Berechnungen des Mieterbunds zum Beispiel in Regensburg um 36 Prozent über bestehenden Mieten, in München um 20 Prozent.

Nähere Informationen dazu hier.

Ein kurzes Interview mit Sophie Wolfrum zu dieser Problematik finden Sie hier.

 

 

22.02.2014 // Mündliche Promotionsprüfung

Shan Yang
Investigation into Shanghai Spatial Publicness

Promotion an der Technischen Universität München
Betreuung: Prof. Sophie Wolfrum 

Vorsitz: Prof. Regine Keller,
1. Prüferin: Prof. Sophie Wolfrum
2. Prüfer: Prof. Dieter Hassenpflug

Samstag, 22. Februar 2014, 13:30 Uhr // Raum 3350 // Aufgang am Goldenen Engel

 

 

Symposium Performativer Urbanismus //

in der SCHAUSTELLE vom 19.07. - 20.07.13 //
detaillierte Informationen hier im Programm

Was Lefébvre in seiner komplexen Raumtheorie l`espace vécu nennt, entspricht in etwa dem Begriff des gelebten Raumes, der den aktiven Prozess von Wahrnehmung und Produktion zugleich beschreibt. Raum entsteht in einem Prozess des Handelns zwischen Personen, in einem Prozess des Gebrauchs von Dingen, in einem Prozess täglichen und alltäglichen Lebens. Während wir in der Stadt gehen oder fahren oder skaten, haben wir nicht nur unterschiedliche Erfahrungen, je individuelle Sichtweisen, sondern die „Spiele der Schritte“ (de Certeau) schaffen den Raum.

Die Architekturtheorie pflegt ebenfalls eine Diskurslinie, die den performativen Aspekt des Architektonischen hervorhebt. Architektur unterscheidet sich darin grundsätzlich von andern gestaltenden Kulturtechniken: Wir selbst sind in Architektur Bestandteil der ästhetischen Realität, denn wir sind mit unserem Körper Teil des architektonischen Raumes, den wir erfahren, und des Raumes, den wir erzeugen. „In der Architektur sind wir Mitspieler.“ (Frey)
Es ist immer eine komplexe architektonische Situation, in der wir uns befinden, in der man Architektur erlebt und in der Architektur sich überhaupt erst als solche entfaltet.

Architektur wird als „die Kunst, Raum zu artikulieren“ (Eco) in der Urbanistik wieder aktuell, seit wir unsere Zeit als eine des Raumes begreifen (Foucault, Latour). Performativer Urbanismus begreift die Architektur  der Stadt weit über ihre objekt- oder bildhaften Eigenschaften hinaus. Situation, Gebrauch, Prozess, Mitspieler sind die Schlüssel zu einem performativen Verständnis von Architektur, die Architektur der Stadt eingeschlossen. Der Begriff des Performativen geht zudem auf die Sprachphilosophie zurück, in die John L. Austin eine Differenzierung zwischen performance und performative einführte. Während performance lediglich die Ausführung einer Handlung ist, bezeichnet performative eine Situation, in der eine neue Wirklichkeit generiert wird. Die Spiele der Schritte …

Im Vordergrund dieses Verständnisses von Architektur und Stadt stehen die Prozesshaftigkeit der räumlichen Erfahrung, die Ereignisstruktur von räumlichen Zusammenhängen, die Offenheit von räumlichen Strukturen, die Differenz der Räume. Dabei ist die materielle Struktur, das Ding, Haptik und Atmosphäre nicht nebensächlich. Die architektonische Substanz ist vielmehr Voraussetzung und Komponente von Ereignissen. Aber in performativen Akten erst kommt sie zur Entfaltung, erst dann bekommt sie soziale und ästhetische Relevanz. Performativer Urbanismus bleibt nicht bei einer psychogeografischen Rezeption von Stadt stehen, sondern sieht die Dringlichkeit von architektonischem Entwurf.

Ergeben sich vor diesem Hintergrund spezifische Anforderungen an das Entwerfen und den Entwurf? Ist Architektur eine performative Kulturtechnik par excellence oder muss sie ihre Entwurfspraktiken ändern?  Diesen Fragen will diese Tagung nachgehen.

Detailierte Informationen in Kürze hier zum Download.

03.07.2013 // Book Launch 'Campus Garching _ Science City'

Vom Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung (Prof. Sophie Wolfrum) wurde - in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik (Prof. Gerhard Hausladen) - von März 2012 bis März 2013 das Projekt 'Campus Garching _ Science City' bearbeitet, mit dem auf analytischer, konzeptioneller, inhaltlicher wie auch kommunikativer Ebene das 'Fundament' eines dynamischen Masterplans für den Campus Garching formuliert wird.

Ein gerade fertig gestellter Bericht sammelt die Ergebnisse des von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, vom Staatlichen Bauamt München 2 und von der Technischen Universität München finanzierten Projekts.

Am 03. Juli gibt es einen kleinen 'Book Launch' (Drucklegung des Berichts zur wissenschaftlichen Arbeit, in niedriger Auflage von 100 Stück) mit anschließendem Apéro am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung.

Rothmundstraße // (c) Pk. Odessa

13.12.2012 // Ausstellung in der Architekturgalerie: Theodor Fischer. Stadträume München

Vernissage 13.12. 2012, 19 Uhr

In seiner kurzen Zeit als Leiter des Stadterweiterungsbüros in München hat der Architekt Theodor Fischer zwischen 1893 und 1901 in planerischer und gestalterischer Hinsicht eine grundlegende Basis für die weitere städtebauliche Entwicklung der Stadt München gelegt. In mehr als 400 einzelnen Planungen definierte Fischer Straßen und Platzräume, die bis heute in vielen Stadtteilen ein charakteristisches Bild der Stadt prägen.

Zum 150. Geburtstag des Architekten und Städtebauers Theodor Fischer haben Prof. Sophie Wolfrum (Hrsg.), Alexandra Block, Markus Lanz und Franz Schiermeier seine umfangreichen städtebaulichen Planungen in München erforscht und als Atlas publiziert.

Die Ausstellung basiert auf der Publikation „Theodor Fischer Atlas - Städtebauliche Planungen in München“ und verdeutlicht deren wesentliche Erkenntnisse. Fotografien von Markus Lanz und Pk. Odessa zeigen in der Ausstellung ausgesuchte Beispiele der von Theodor Fischer geplanten Stadträume in ihrem heutigen Kontext. Im Vergleich mit den Planungen veranschaulichen sie seinen pragmatischen Umgang mit den baurechtlichen und grundstückstechnischen Vorgaben, seinen baukünstlerischen Anspruch und seinen Weitblick zur städtebaulichen Entwicklung einer Großstadt

Links:
www.architekturgalerie-muenchen.de

http://www.stadtatlas-muenchen.de/theodor-fischer-atlas.html

15.10.2012 // Christopher Dell - Gastprofessor im Wintersemester

Im kommenden Wintersemester ist Christopher Dell Gastprofessor an der Fakultät für Architektur. Er ist Gast des Architekturmuseums und des Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung.

Improvisation als urbane Praxis

Christopher Dell lebt und arbeitet als Theoretiker und Komponist in Berlin. Er gilt laut Reclam Jazzlexikon als der führende Vibraphonist Europas, seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Christopher Dell‘s Interesse gilt Praxen und Organisationsverläufen der zeitgenössischen Stadt. In disziplinübergreifenden Arbeitskonstellationen sucht er relationale Handlungsformen als Verfahren zu konzeptionalisieren und für Gestaltung fruchtbar zu machen. Sein Buch Replaycity“ (Berlin 2011) spielt mit einem „musikalischen“ Verständnis, das städtischen Raum als alltäglich ko-produziert begreift, und entfaltet daraus eine Technologie der Improvisation als urbane Praxis im 21. Jahrhundert.

Dell studierte Philosophie, Musik, Komposition und Organisationsentwicklung an den Universitäten Darmstadt, Hilversum, Rotterdam, Boston und Kaiserslautern. Er leitete das Studio für Improvisation an der Akademie für Tonkunst Darmstadt, war Dozent für Architekturtheorie an der Universität der Künste, Berlin und Professor für Theorie am Lehrstuhl Städtebau/Urban Design an der HafenCity Universität Hamburg. Dort stand er dem UDmetalab, Studio für angewandte Theorie, vor und initiierte gemeinsam mit Bernd Kniess und Michael Koch das Lehr- und Forschungsprojekt „Universität der Nachbarschaften“ (UdN). Dell ist Leiter des ifit, Institut für Improvisationstechnologie, Berlin. Er lehrte u.a an der  Architectural Association, London, der University of the Witwatersrand Johannesburg, der Columbia University New York und der Academie for Bouwkunst, Arnhem.

Weitere Monographien: “Prinzip Improvisation“ (Köln 2002), „Improvisations on Urbanity“ (Rotterdam 2009, mit Ton Matton), „Tacit Urbanism“ (Rotterdam 2009).